Rückblick Fest 2015
16. Wiedersehensfeier vom 28. - 30. AUGUST 2022 in Lingen
Presse Fest 2015
01.09.2015
Vom Gottesdienst bis zum Frühschoppen
Gewitter in den Morgenstunden, doch das Georgianerfest konnte wie geplant weiter gefeiert werden: Die 16. Wiedersehensfeier der ehemaligen Georgianer in Lingen ist nun Geschichte. Von Freitagabend bis in den späten Sonntagnachmittag feierte Jung und Alt auf der Wilhelmshöhe, dem Marktplatz, nahmen...
Vom Gottesdienst bis zum Frühschoppen
Trockenes Wetter beim Fackelzug, Spätsommer bei der außerordentlichen Generalversammlung des Gymnasial Turn- und Rudervereins (GTRV) von 1880 am Bootshaus, beim ökumenischen Gottesdienst und dem traditionellen Frühschoppen auf dem Marktplatz waren beste Rahmenbedingungen für das Open-Air-Programm. Mehr als 700 Ehemalige gingen froh gelaunt zur Wilhelms höhe – und trafen dort ihre Freunde, Bekannten und Mitschüler allerdings in unterschiedlich hoher Zahl.
Geschichten aus jüngerer oder älterer Vergangenheit kursierten, und je später der Abend beziehungsweise früher der Morgen, desto redseliger wurden die Damen und Herren mit ihren roten Mützen. Für viele galt, dieses Festwochenende ausgiebig zu feiern und möglichst an allen Programmpunkten teilzunehmen.
Nach der Generalversammlung und Kranzniederlegung am Gedenkstein eröffnete der scheidende Vorstandsvorsitzende Walter Schulz den Festakt in der Aula. Schulleiter Manfred Heuer begrüßte die Gäste. Ihm und der Schule sei es eine Ehre und Freude, die Ehemaligen – viele kannten ihn noch nicht – im „altehrwürdigen und wunderbaren Gymnasium“ begrüßen zu dürfen. Stolz sei er auf die Vorstandsmitglieder des Georgianervereins, die eine solch große Veranstaltung vorbereiten und durchführen. Für die Verbundenheit und den „guten Geist, den man auch bei der Generalversammlung spüren konnte“, dankte Heuer herzlichst.
In seiner Festansprache hinterfragte Professor Dr. Hans-Michael Heinig das Thema „Soll der Staat uns nach der Schule erziehen?“ Rückblickend referierte er über seine Zeit am Johanneum (Abitur 1990) und bezeichnete Schule als Lehr-/ Lernort des „sozialen Zusammenlebens“, wo Regularien eingehalten werden müssten. Der Jurist referierte anschaulich darüber, ob sich die „staatliche Erziehungsgewalt“ nur auf die Schule beschränke oder sich danach fortsetze. Mit Lenkungsmaßnahmen, dem „nudging“, werde in unseren Alltag eingegriffen. „Der Staat gibt uns einen kleinen staatlichen Schubs und bewegt seine Bürger mit sanftem Zwang zum Glück.“
Das Spannungsverhältnis zwischen gleichzeitiger Freiheit und vormundschaftlicher Beziehung zwischen Herrscher/Herrschern und beherrschten Personen thematisierte der Direktor des Institutes für öffentliches Recht wissenschaftlich anschaulich.
In der voll besetzten evangelisch-lutherischen Kreuzkirche feierten Pfarrer Dr. Ernst Pulsfort, Pastor i. R. Ernst Wissmann und Pastor Thorsten Jacobs einen ökumenischen Gottesdienst. Der traditionelle Frühschoppen auf dem Marktplatz, musikalisch umrahmt von der Blaskapelle Schapen und Georgie’s Groove Orchester, bildete den Abschluss der 16. Wiedersehensfeier.
31.08.2015
Podcast: Georgianer-Treffen in Lingen
Wenn morgens der Wecker klingelt und es für tausende Schüler heißt „aufstehen!“,würde sich der ein oder andere gerne nochmal im Bett auf die andere Seite legen. Wenn die Zeugnisvergaben vor den Ferien anstehen, muss manch einer um seine Versetzung in die nächste Klassenstufe bangen. Auch wenn...
Podcast: Georgianer-Treffen in Lingen
29.08.2015
Erinnerungen an die Schule im Fackelschein
So wie 1930 beim ersten Fest in der Vereinsgeschichte der Georgianer in Lingen die Wiedersehensfeier begonnen hatte, war es auch 85 Jahre später beim 16. Treffen der Ehemaligen des Lingener Gymnasiums. Auf dem „Alten Pferdemarkt“ trafen sich Freitagabend zahlreiche Ehemalige, um am traditionellen...
Erinnerungen an die Schule im Fackelschein
Ein frischer Wind und ein Hauch der alten akademischen Freiheit durchwehen in diesen Tagen die Stadt, wenn die Georgianer mit ihren roten Mützen bis Sonntagabend das Stadtbild prägen.
Große Wiedersehensfreude herrschte im voll besetzten Saal der Wilhelmshöhe – die Klassen und Kurse fanden schnell zueinander, sodass die dreitägigen Feierlichkeiten am zwanglosen Begrüßungsabend beginnen konnten.
In der Gründungssatzung heißt es: „Der Verein ehemaliger Georgianer bezweckt, den durch das Gymnasium Georgianum in Lingen zwischen den ehemaligen Schülern untereinander und mit ihren Lehrern begründeten Zusammenhang zu erhalten und die auf gemeinsamen Schulerinnerungen und Traditionen beruhende Verbundenheit zu pflegen.“
1929 gegründet
Der Verein wurde 1929 gegründet und begeht diese Feier seit 1930 alle fünf Jahre. Während der Kriegsjahre 1940 und 1945 trafen sich die Ehemaligen nicht. Noch frische, aber auch alte Erinnerungen werden wieder wach, wenn sie ihr traditionelles, dreitägiges Fest feiern. Die roten Primanermützen sind immer noch „in“ und dienen als Abi-Erkennungszeichen.
Die Mitschüler der einzelnen Klassen und Kurse blättern bei diesen Treffen in ihrer Gymnasialgeschichte, und so manche Anekdote wurde bereits Freitagabend auf der Wilhelmshöhe wieder aufgefrischt und aufgetischt. Da Schule ständig in Bewegung ist und Reformen unterliegt, wird man sie bestaunen oder belächeln und zu dem Ergebnis kommen: „Es ist nicht alles schlecht, was früher einmal gut war.“
Quelle: Lingener Tagespost 29. August 2015
Festbilder 2015
Die folgenden Bildergalerien zeigen die Bilder der 16. Wiedersehensfeier...